Aktuelles


14.08.2017

Anmelde-Start! Kommunismus im 21. Jahrhundert - Jugend-Bildungsseminar am Kellersee

Der Kommunismus im Jahr 2017. Spielen Gemeineigentum, klassenlose Gesellschaft und Kulturrevolution heute noch eine Rolle? Was denken Jugendliche darüber?

Als Gegenpol zum Westen war der Kommunismus für viele Menschen nicht nur ein totalitäres System, sondern auch politisches Ideal und Gesellschaftsordnung.
Wir wollen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erforschen und diskutieren, ob der Kommunismus heute noch eine Bedeutung hat: Ist die Sharing Community das neue Gemeineigentum? Können flache Hierarchien
in Schule und Beruf zu einer klassenlosen Gesellschaft führen? Oder brauchen wir eine neue Kulturrevolution?
Aus dem persönlichen Erleben der Eltern und Großeltern der Teilnehmer*innen, aus der Analyse historischer und aktueller Schulbücher und mit Hilfe von Quellenrecherchen wollen wir das politisch-historische Bewusstsein junger Menschen stärken. Das Erleben und Erinnern wird vor dem Seminar durch einen Fragebogen für Zuhause festgehalten.
Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte und wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Während des Seminars stehen erfahrene pädagogische Mitarbeiter- und Teamer*innen aus der politischen Bildungsarbeit zur Verfügung.

Wer kann teilnehmen?
Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von etwa 16 bis 22 Jahre. Es können in begrenztem Umfang auch Schulklassen oder Seminargruppen z. B. als Teil einer Klassen- oder Seminarfahrt teilnehmen.

Wo findet das Seminar statt?
Die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte liegt am Kellersee in Bad Malente. Eine eigene Küche sorgt mit selbst gekochten Speisen für ausreichend Stärkung. In den Pausen des Seminars kann der Garten des
Seegrundstücks zur Entspannung genutzt werden.

Was kostet die Teilnahme?
Die Teilnahme am Seminar mit Übernachtung im Zweibettzimmer kostet 40,- Euro pro Teilnehmer*in.

Wo meldet man sich an?
Auf www.heinemann-bildungsstaette.de/59.html, per E-Mail an kl@heinemann-bildungsstaette.de oder telefonisch unter 04523 / 880 97 – 13.

Der Infoflyer zum Seminar kann hier heruntergeladen werden.

Rechtspopulistische Haltungen und Aussagen prägen den heutigen gesellschaftlichen Diskurs. »Postfaktische« Meinungs äußerungen und persönliche Angriffe dominieren Kommentare im Internet, Demonstrationen gegen Zuwanderung und »Mainstream-Medien« sind nicht nur in Dresden zu sehen. Die gesellschaftliche Polarisierung in Europa wird immer dramatischer. Jene, die rechtspopulistische Ansichten vertreten, verweigern differenzierte Problemanalysen und propagieren scheinbar einfache Lösungen, grenzen aus und vergiften das politische Klima.

Diese Spannungen und Herausforderungen betreffen auch die Gedenkstätten und Erinnerungsorte. Wir wollen auf der Landesgedenkstättentagung 2017 über Ursachen und Gründe für das Erstarken des Rechtspopulismus diskutieren und fragen, welche Folgen für unsere Gesellschaft daraus entstehen. Vor allem wollen wir aber auch darüber ins Gespräch kommen, wie Gedenkstätten, Erinnerungsorte und (politisch-historische) Bildungsarbeit auf diese Tendenzen reagieren können.

Der Infoflyer zum Seminar kann hier heruntergeladen werden.

Die Landesgedenkstättentagung findet statt:
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte
Schweizer Straße 58 23714 Bad Malente-Gremsmühlen
Tel. (0 45 23) 8 80 97-0, Fax (0 45 23) 8 80 97-28
E-Mail: info@heinemann-bildungsstaette.de

Tagungsgebühr
Die Seminargebühr beträgt 99 Euro und schließt die Tagungskosten,
Unterkunft und Verpflegung mit ein.
Ermäßigt 49 Euro für ehrenamtliche MitarbeiterInnen
von Gedenkstätten.
Ermäßigt 29 Euro für SchülerInnen und Studierende.
Einzelzimmerzuschlag 10 Euro pro Nacht.

Anmeldung:
Auf www.heinemann-bildungsstaette.de/59.html, per E-Mail an ph@heinemann-bildungsstaette.de oder telefonisch unter 04523 / 880 97 – 12.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Mirjam Gläser
Uta Körby
Dr. Kilian Lembke
Dr. Stephan Linck
Dr. Jens Rönnau
Dr. Harald Schmid
Thomas Tschirner

12.08.2017

Newsletter Nr. #8 2017!

Neues aus der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte im aktuellen Newsletter.

Themen:

  • Was wird 2018 bringen? Seminarplanung läuft auf Hochtouren!
  • Landesgedenkstätten-Tagung 2017: Gedenkstätten und die Herausforderung des Rechtspopulismus
  • „Missratene Söhne ?!“ – Generationskonflikte als Gesellschaftskritik
  • Jugend-Bildungsseminar: Kommunismus im 21. Jahrhundert
  • Zugreifen: Freie Plätze in unseren Seminaren von September bis November

Viel Freude bei der Lektüre!

13.04.2017

Band 27 des Beirats für Geschichte

Der aktuelle Band des Beirats für Geschichte der Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein e.V. nimmt unter anderem den Wiener Frieden von 1864 (Tobias Köhler) und die Landräte der Kreise Rendsburg und Eckernförde während des Nationalsozialismus (Lukas Grawe) in den Blick. Jürgen Schönbeck erinnert an den Flensburger Mathematiker Friedrich Drenckhahn (1894-1977). Den Hintergrund der erinnerungskulturellen Debatte um Straßenbenennungen greift Thorsten Harbeke auf.

Der neue Band 27 kann über die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte bestellt werden - zum Beispiel über unser Kontaktformular.

Die Ausgaben der Jahrbücher  erhalten Sie auch bequem im Abonnement - die Jahresmitgliedschaft im Beirat für Geschichte kostet nur 25 Euro.

Schleswig-Holsteinischer Geschichtsverlag
Band 27
Bad Malente 2016
ISBN 978-3-933862-50-1
Preis: 22,- Euro