Philosophische Grundlagen der Politik – Utopien

Seminarbeginn: 03.09.2012, 11:00 Uhr
Seminarende: 07.09.2012, 14:00 Uhr
Rubrik: Gesellschaft im Wandel
Teilnahmebeitrag: 159 €
Seminarleitung: Knud Andresen
Michael Zimmermann

Inhalt des Seminars
„Utopie“ bedeutet soviel wie ein Ort beziehungsweise eine Gesellschaftsform, die es (noch) nicht gibt. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird das Wort „utopisch“ aber auch oft als Synonym für einen unausführbaren Plan verwendet, um neue Gedanken zu abzuwerten. Dabei ist unsere Gesellschaft stark geprägt von Utopien. Beispielsweise Platons Lehre vom Staat, Thomas Morus Utopia, oder aber Callenbachs Ökotopia stehen für Gedankenexperimente, die die Gesellschaft von der Antike bis heute prägten. Nach den Erfahrungen von Faschismus und realexistenten Sozialismus hat die Gattung der „Dystopie“ ebenfalls wichtige Denkanstöße gegeben, welche Gefahren unserer Gesellschaft drohen, wenn die „perfekte“ Welt geschaffen und der „neue Mensch“ gebildet werden soll. „1984“ von George Orwell ist sicher das bekannteste Beispiel. Wir wollen uns diesen Gedankenexperimenten widmen und mit spannenden Gästen diskutieren: Was ist überhaupt ein wünschenswerter Zustand des Zusammenlebens zwischen Menschen? Wer beispielsweise soll herrschen? Was ist gerecht? Wie frei ist der Mensch? Was sind überhaupt realistische Ziele?

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