Aktuelles


1968 reloaded? Gedenkstätten auf der Suche nach ihrer Bedeutung für die nächste Generation

Dieser Titel der 12. Landesgedenkstättentagung, die vom 21. bis 23. September bei uns in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte stattfindet, fragt nach der Zukunft von Gedenkstättenarbeit für die nächste Generation. Ist die Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus ein "Generationenprojekt", wie oft zu lesen ist? Tatsächlich sind viele Gedenkstätten seit den 1980er-Jahren durch Personen und Initiativen erstritten worden, die sich der 68er-Generation zurechnen lassen. Inzwischen ist diese Generation im Renten- und Pensionsalter (aber häufig noch aktiv) und die Gedenkstätten befinden sich mitten im Generationenwechsel.

Auf der Tagung wollen wir mit diesen Fragen Situationen und Interessen von Gedenkstätten identifizieren und Perspektiven für die zukünftige Arbeit eröffnen. Wir diskutieren über das politische Selbstverständnis,
über zeitgemäße Bildungsangebote, über hauptamtliches Engagement und Veränderungsotwendigkeiten im Ehrenamt. Unsere Arbeitsformen sind Vorträge, Workshops, World-Cafés und eine Filmvorführung. Im Mittelpunkt steht dabei die Leitfrage: "(Wie) müssen sich Gedenkstätten verändern?"

Den ausführlichen Tagungsflyer können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Die Seminargebühr beträgt 99 Euro und schließt die Tagungskosten, Unterkunft und Verpflegung mit ein.
Ermäßigt 49 Euro für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten (bitte bei Anmeldung angeben).
Ermäßigt 29 Euro für Schüler*innen und Student*innen (bitte bei Anmeldung angeben).
Einzelzimmerzuschlag 10 Euro pro Nacht.

Anmeldungen
per E-Mail an: info@heinemann-bildungsstaette.de
Online: www.heinemann-bildungsstaette.de/59.html

12.07.2018

Sommer-Newsletter 2018!

Neues aus der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte im Sommer-Newsletter.

Der nächste Newsletter der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte wird in Kürze als großer Sommernewsletter erscheinen. Bis dahin werfen diese Themen ihre Schatten voraus:

  • Neue und aktuelle Seminare in der GHB
  • Neu beplankt: unser renovierte Bade- und Bootssteg
  • Landesgedenkstättentagung 2018
  • Leseraum mit neuer Tauschbibliothek
  • Infos zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
  • Freie Plätze in unseren Seminaren

Viel Vor-Freude auf die Lektüre!

12.03.2018

Band 28 des Beirats für Geschichte

Seit 1986 und damit bereits über 30 Jahre erscheint das umfangreiche Jahrbuch „Demokratische Geschichte“ (DG). In diesem Forum für die Erforschung schleswig-holsteinischer Geschichte vom Mittelalter bis zur jüngeren Vergangenheit wird ein breites Themenspektrum aufgegriffen. Im 28. Band des Beirats für Geschichte beleuchten die Autor*innen neben dem Matrosenaufstand in Kiel neun weitere Aspekte schleswig-holsteinischer Geschichte.

Hier ein kleiner Auszug:
So untersucht Rainer Gehrke die revolutionäre Politik des Preetzer Arbeiterrats 1918/19 zwischen Sozialdemokratie und Kommune. Dieter Hartwig geht der Frage nach, inwiefern die Aula der Marineschule Mürwik als Ort zur Identitätsstiftung des deutschen Marineoffizierkorps beitrug. Michael Plata öffnet seinen großen Fundus von Abbildungen für eine Bildstrecke, die ein vertrautes Motiv in den Mittelpunkt rückt: Das Klassenfoto (1885–1999). Im Didaktischen Forum widmet sich Janine Doerry der Entwicklung der Hörführung über die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing.

Der neue Band 28 kann über die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte bestellt werden - zum Beispiel über unser Kontaktformular.

Die Ausgaben der Jahrbücher  erhalten Sie auch bequem im Abonnement - die Jahresmitgliedschaft im Beirat für Geschichte kostet nur 25 Euro.

Schleswig-Holsteinischer Geschichtsverlag
Band 28
Bad Malente 2017
ISBN 978-3-933862-51-8
Preis: 25,- Euro