Studienreise nach Südamerika

Ouro Preto; Foto: Maria Bussert

Afro-Brasilien und die Kolonialkultur

Die erste Woche verbringen wir in der Regenwald Akademie „Salve Floresta“ (südwestlich von Sao Paulo), um den atlantischen Bergregenwald kennenzulernen.

In der zweiten Woche reisen wir nach Fortaleza und Canoa Quebrada mit Dünenlandschaften und wunderschönen Stränden. Unsere Bungalowanlage liegt nur 100 m vom Strand entfernt. Wir verbringen dort drei oder vier Tage im vollen Einklang mit der Natur.

Zu Beginn der dritten Woche verfolgen wir im Nordosten Brasiliens die Spuren der Sklaven aus Afrika. Das kulturelle und künstlerische Leben im Nordosten Brasiliens ist stark geprägt durch afrikanische Traditionen. Wir bewegen uns im Bundesstaat Bahia und der früheren Hauptstadt Salvador. Salvador blickt auf eine reiche kulturhistorische Vergangenheit zurück und ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Vor allem die in den 1990er Jahren meisterhaft restaurierte Altstadt verzaubert die Besucher mit ihrem Charme und Kunstreichtum und ihrer Architektur.Nirgendwo in Brasilien sind afro-brasilianische Traditionen so lebendig wie in Salvador.

Danach besuchen wir Ouro Preto mit der berühmten Architektur aus der Kolonialzeit. Die großen Goldfunde in Minas Gerais ab 1695 erlaubten prunkvolle Barockbauten. Die Kirchen in Ouro Preto und Umgebung gehören neben denen von Salvador zum wertvollsten architektonischen Erbe Brasiliens. Ein Abstecher führt uns nach Inhotim: Hier finden wir als kulturelle Attraktion den größten botanischen Garten Brasiliens vermischt mit moderner Kunst auf einer Fläche von 100 Hektar.

Die letzten Tage werden wir dann in Rio de Janeiro verbringen, wo das tropische Leben Brasiliens pulsiert. Wir besuchen den Zuckerhut, die Christusstatue und die Copacabana. Auf dem Zuckerhut mit Blick auf die Copacabana werden wir den Sonnenuntergang genießen. Wir besuchen das „Museu do Amanhã“ (Museum für Morgen), die neueste Attraktion Rio de Janeiros. Dieses futuristische Museum am Hafen widmet sich den Zukunftsthemen und stellt selbst ein einmaliges Beispiel für nachhaltige Architektur dar. Der Bau ahmt den Blütenstand einer Bromelie nach. Die Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt. Dieses Museum bezieht sich nicht nur auf das Gestern und das Heute. Es will mit interaktiven Installationen zum Nachdenken über die Zukunft anregen. Antworten werden nicht versucht, aber das neue Zukunftsmuseum stellt zumindest die richtigen Fragen danach, und versucht, Denkprozesse auszulösen.

Innerhalb dieser politisch-ökologischen Studienreise bieten wir ein Fotoseminar an – beraten und begleitet durch die gelernte Fotografin Betti Bogya, die Ihnen zeigt, den Zauber Brasiliens fotografisch einzufangen. Kurze Fachreferate und Besprechungen der entstandenen Fotos helfen Ihnen dabei. Diese Fotogruppe würde sechs bis acht Personen umfassen.

Termin: 23. Oktober – 13. November 2020

Voraussichtliche Kosten: 3.700 Euro (im Doppelzimmer); alle Flüge (Lufthansa) einschließlich der innerdeutschen Zubringer sind inbegriffen.

Fotografische Begleitung: 500 Euro

Reiseleitung: Dr. Carlos Soares und Friedrich Büßen

Weitere Informationen und Anmeldung nur bei: Dr. Carlos Soares Zentnerstrasse 19, 80798 München, Telefon: 0179 2970832; E-Mail:carlossoares@online.de

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